Manuelle Therapie Kiel
Schmerzen im Gelenk, Bewegungseinschränkungen oder Blockaden - wenn der Körper nicht mehr rund läuft, ist Manuelle Therapie oft ein effektiver Behandlungsansatz. Bei Körperzeit setzen wir Manuelle Therapie gezielt ein, um Beschwerden an Gelenken, Muskeln und Nerven ursächlich zu behandeln.
Jetzt Termin anfragenWas ist Manuelle Therapie?
Manuelle Therapie ist ein spezialisierter Bereich der Physiotherapie, bei dem der Therapeut mit seinen Händen Gelenke, Muskeln und Nerven untersucht und behandelt. Im Unterschied zur klassischen Krankengymnastik arbeitet die Manuelle Therapie mit spezifischen Mobilisationstechniken, die darauf abzielen, Gelenkbeweglichkeit wiederherzustellen und Schmerzen zu reduzieren. Der Therapeut beurteilt dabei genau, ob ein Gelenk zu wenig oder zu viel Bewegung hat, und wählt die Technik entsprechend aus. Manuelle Therapie ist eine Zusatzqualifikation - nicht jeder Physiotherapeut darf sie anwenden.
Wann kann Manuelle Therapie sinnvoll sein?
Manuelle Therapie wird häufig eingesetzt bei Gelenkblockaden in Wirbelsäule und Extremitäten, eingeschränkter Beweglichkeit nach Verletzungen oder Operationen, Nacken- und Rückenschmerzen mit Bewegungseinschränkung, Kopfschmerzen durch die Halswirbelsäule, Tennisellbogen, Karpaltunnelsyndrom und ähnlichen Beschwerden sowie bei Kieferproblemen (CMD). Ob Manuelle Therapie für Ihre Beschwerden der richtige Ansatz ist, klärt Ihr Arzt - er verordnet die passende Therapieform auf dem Rezept.
Wie wir Manuelle Therapie einsetzen
Manuelle Therapie ist bei uns kein isolierter Handgriff, sondern eingebettet in ein durchdachtes Behandlungskonzept. Am Anfang steht eine genaue Befunderhebung: Welches Gelenk ist betroffen? Liegt eine eingeschränkte Beweglichkeit oder Instabilität vor? Darauf aufbauend kombinieren wir gezielte Mobilisationstechniken mit aktiven Übungen. Wir kommunizieren jeden Behandlungsschritt und passen die Intensität an Ihre Empfindlichkeit an. Ergänzend kommen je nach Befund Faszientechniken wie das Fasziendistorsionsmodell (FDM) oder Medical Flossing zum Einsatz. Christopher Cohrt und das Team verfügen über die vollständige Zusatzqualifikation in Manueller Therapie. Zu jeder Behandlung gehört ein klarer Plan und Eigenübungen über unser Hausaufgaben-System - denn nachhaltige Ergebnisse entstehen nur, wenn Sie auch zwischen den Terminen aktiv bleiben.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Manueller Therapie und Krankengymnastik?
Krankengymnastik arbeitet überwiegend mit aktiven Übungen und allgemeinen Mobilisationstechniken. Manuelle Therapie nutzt spezifische Handgriffe direkt am Gelenk, um Bewegungseinschränkungen zu lösen. Für Manuelle Therapie braucht der Therapeut eine zusätzliche, mehrjährige Weiterbildung.
Tut Manuelle Therapie weh?
Die meisten Techniken sind schmerzfrei oder allenfalls leicht unangenehm. Wir kommunizieren jeden Schritt und passen die Intensität an Ihre Empfindlichkeit an. Wenn etwas unangenehm wird, sagen Sie es - wir arbeiten immer innerhalb Ihrer Toleranzgrenze.
Brauche ich ein spezielles Rezept für Manuelle Therapie?
Ja, Ihr Arzt muss auf dem Rezept explizit 'Manuelle Therapie' (MT) verordnen - eine allgemeine KG-Verordnung reicht nicht aus. Selbstzahler benötigen ein Privatrezept. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie uns vorab - wir erklären, welche Verordnung Sie brauchen.
Wie viele Sitzungen Manuelle Therapie brauche ich?
Das lässt sich nicht pauschal sagen - es hängt von der Art der Beschwerden, deren Dauer und Ihrer individuellen Situation ab. Den konkreten Behandlungsumfang besprechen wir nach der Erstuntersuchung.
Übernimmt die Krankenkasse Manuelle Therapie?
Ja, mit einer ärztlichen Verordnung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Es fällt der gesetzliche Eigenanteil an: 10 % der Behandlungskosten plus 10 Euro Verordnungsgebühr pro Rezept. Eine Befreiung ist für bestimmte Patientengruppen möglich. Privatversicherte erstatten in der Regel den vollen Betrag, abhängig von Ihrem Tarif.